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Einbruch im Dunkeln

Die Alster-Detektive – Einbruch im Dunkeln

Die Rollen :
• Opa Jost / Erzähler
• Koko (Konstanze)
• Lukas
• Marek
• Johanna
• Frau Knoll
• Herr Strasser
• Frau Berger
• Herr Berger
• Horst Dietrich
• Bernd Tille
• Kommissar Bredeke
• Beamter Dean
• Beamter Arnold
• Beamter Karl
• Herr Germsch

Die Alster-Detektive – Einbruch im Dunkeln
Marek : Puh , endlich raus aus diesem Klassenzimmer ! Ganz ehrlich : Chemie ist echt nicht mein Fach !
Koko : Du hast Recht , Marek ! (lacht) Aber du darfst nicht vergessen , dass Herr Weinert uns bei der Aufklärung des Lebensmittelskandals , vor kurzem , echt gute Dienste geleistet hat ! Ohne ihn wären wir aufgeschmissen gewesen ! (leicht vorwurfsvoll)
Marek : Jaaa ... stimmt auch wieder ...
Lukas : Los Leute lasst uns runter gehen !
Koko : Ja wir müssen besprechen wie es jetzt weiter geht mit unseren „Alster-Detektiven“ ...
Johanna : Das möchte ich allerdings auch mal wissen ...(etwas zweifelnd)

Opa Jost als Erzähler : Ja , ja , das sind sie also : „Die Alster-Detektive“ . Vielleicht kennt ihr sie ja schon , Marek , Johanna, Lukas und meine Enkelin Konstanze auch Koko genannt . Sie haben schon einen sehr kniffligen Fall gelöst . Da ging es um einen Fleischgroßhandel der vielen Kunden darunter auch dem Vater von Johanna (für das Restaurant „Indigo“ von Johannas Eltern) gammeliges Altfleisch verkauft hat . Das ging natürlich nicht und die 4 Freunde haben es geschafft den Geschäftsführer des Handel hinter Schloss und Riegel zu bekommen . Doch jetzt ist bei den Alster-Detektiven gerade Stillstand . Sie finden einfach keinen neuen Fall ...

Lukas : Tja , aber wir können nichts machen ! Wenn uns kein Fall direkt in die Arme läuft klappt das mit dem Ermitteln ja auch nicht so ganz ! (grinst/lacht)
Koko : Da hast du wohl Recht . Von euch hat nicht zufällig jemand in letzter Zeit irgendetwas auffälliges beobachtet ,oder ?
Marek : Nö , überhaupt nichts .
Johanna : Nicht das ich wĂĽsste ...
Koko : Ja , hätte ich mir denken können ...
(Pausenglocke klingelt)
Lukas : Also , ich hätte einen Vorschlag : Wie wäre es wenn wir uns dann heute Nachmittag mal so auf dem Hausboot bei Opa Jost treffen würden ? Dazu hätte ich mal wieder Lust ! Dort könnten wir auf jeden Fall besser beraten als jetzt hier oder in der Biostunde gleich .(stöhnt und lacht) Na ja , wie wäre es um halb 4 Uhr beim Hausboot ?
Johanna : Ist ne gute Idee ! Und wir können ja jetzt schon mal fest legen : Jeder von uns sollte sich auf jeden Fall umhören und aufpassen .Schon heute , O.K. ?
Marek : O.K. ! Und dann sehen wir uns auch heute Nachmittag . Aber ja , jetzt ist erst mal Bio dran ... Los wir mĂĽssen uns beeilen !

Opa Jost als Erzähler : Ja und um halb 4 trudelten die 4 Freunde dann nacheinander bei mir ein , nur Marek kam zu spät ... eine ganze halbe Stunde ... eigentlich ist er doch gar nicht so unpünktlich ...

Johanna : Mensch , Marek ! Wo hast du gesteckt ? Wir hatten gesagt HALB 4 Uhr nicht 4 Uhr ! (total sauer)
Lukas : Ja Marek ! Wo warst du ? Keine faulen Ausreden, bitte !
Marek : Hey , regt euch ab , ja ?! Ich hatte noch was sehr wichtiges zu tun ... (lächelt/lacht verschmitzt)
Johanna : Ja und was soll das sein ? Dass du uns hier einfach so sitzen lässt ?(wieder total genervt)
Koko : Lass ihn , Johanna . Wenn er so unpĂĽnktlich ist , ist das nicht unser Problem und auĂźerdem ...
Opa Jost : Und außerdem hat ER ja das Kuchenesssen versäumt und nicht wir ! Moin , Marek ! Wo hast du gesteckt ?
Marek : Setzen wir uns erst mal hin , ja ? Ich will ja nicht das ihr aus den Socken kippt wenn ihr meine Neuigkeit hört ! (lächelnd)
Koko : O.K. ? Was gibt’s soo spannendes ?(sichtlich gelangweilt) Du hast irgendwo , für irgendetwas Gutscheine gewonnen oder als nachträgliches Geburtstagsgeschenk ein Hund oder Handy ergattert und hast erst die Gebrauchsanleitung lesen müssen ? Ne , du musst dir keine tollen Ausreden ausdenken (lacht belustigt)sondern uns einfach versprechen , dass du das nächste mal als Erster hier bist ! (Stimme ist lauter geworden)
Opa Jost : Ja , Kinder , ist ja schon gut ! Marek wird nächstes Mal pünktlich da sein ! Aber hört ihm erst mal zu ! Vielleicht hat er ja wirklich was zu erzählen ?!
Lukas : Das bezweifle ich ja stark ... (leise gemurmelt)
Marek : Doch , Leute wirklich ich muss euch was erzählen ... und es tut mir echt leid dass ich so zu spät gekommen bin (etwas kleinlaut) Aber ich hab , als ich (pünktlich), mit dem Fahrrad aus dem Haus gekommen bin etwas auf der anderen Straßenseite gesehen das heute morgen als ich zur Schule gegangen bin noch nicht da war ! Da standen überall Polizeiwagen rum und ich hab mal gefragt ... in unserm Nachbarhaus wurde gestern Nacht eingebrochen !
Johanna : Echt ? Ist nicht war ?
Lukas : Konntest du genaueres herausfinden , hat der Polizist noch mehr gesagt ?
Marek : Nein , er hat gesagt er dĂĽrfte es nicht ... stimmt ja auch.
Koko : Schade , dann können wir nichts machen ... meint ihr wir sollten trotzdem mal hin fahren und gucken was da letzte Nacht so los war ?
Lukas : Warum nicht ? Viel heraus finden tun wir wahrscheinlich nicht , aber ja . So weit wohnst du ja nicht entfernt , oder , Marek ?
Marek : Ja in knapp 10 Minuten sind wir dort ? Wollen wir los ?
Johanna : Klar , doch mal sehen ...
Opa Jost : Könntet ihr nicht mal die Nachbarn befragen wo die letzten Abend waren und was gestohlen wurde ? Voraus gesetzt sie sind ganz nett und antwortet auch , aber das müsstest du , Marek , ja wissen . (lächelt)
Marek : Klar , Frau und Herr Knoll sind total freundlich ! Allerdings ist Frau Knoll meinschmal etwas wuschlig , sehr herzlich und sie hat im Algemeinen ein Helfer-Syndrom ! (grins/lach) Macht euch auf was gefasst ! Ein paar Fragen könnten wir sicher STELLEN . Aber ich weiß nicht ob sie auch wirklich antwortet . Wir können es ja versuchen . (optimistisch)
Koko : Ja , worauf wartet ihr auf geht’s !

Opa Jost als Erzähler : Lukas , Marek , Koko , Johanna und natürlich auch Pfillippo (Johannas Rate , die jetzt allerdings in Johannas Rucksack tief und fest schlief weil sie zuvor beim Kuchenessen reichlich Brotkrümmel abgestaubt hatte) auf den Weg zu Mareks Haus oder eher gesagt zu Mareks Nachbarhaus . Sie schafften es in der Rekordzeit von knapp 7 Minuten !
Marek : So , da wären wir !
Johanna : Also , da wohnst du ? Und ... ähm ... dort drüben wurde eingebrochen ? Die Polizei ist anscheinend schon weg.
Lukas : Also auf den ersten Blick sieht man nichts . Lasst uns erst mal von auĂźen um das Haus rum gucken und dann klingeln wir , O.K. ?
Koko : Ist gut . Gehen wir . (aufgeschlossen und fröhlich) Aber ganz außen rum können wir ja nicht . Da drüben fängt der Garten an . Johanna und du Marek lauft mal kurz diese Seite ab und Lukas und ich die Andere . Achtet auf die Hauswand , Fenster und irgendwelche Heckenabschnitte die so aus sehen als ob jemand hin durch gekrochen wäre . (lächelt)
Lukas : O.K. Bis gleich . (lächelt/lacht ebenfalls )
Koko (zu Lukas) : Das Haus ist ziemlich groĂź und auch relativ hoch . Das macht es unwahrscheinlich dass jemand dort hinauf geklettert und durch ein Fenster hinein gekommen ist ...
Lukas : Stimmt ! Und die haben anscheinend auch was anderes bevorzugt ! Schau mal , dort drĂĽben ! Das war mal die TerrassentĂĽr ! (grins)
Koko : Ja , stimmt Lukas ! Du hast Recht ! Ein Teil der Terrassentür ist total zersplittert und wurde wahrscheinlich von den Polizisten von innen mit Klebeband gesichert . Man sieht es nicht so richtig aber sonst würde die ganze Scheibe nicht mehr stehen ! Wow , super ,dass du Die entdeckt hast ! Hättest du nicht noch um die Hausecke in den Garten rein geguckt ständen wir jetzt ziemlich im Dunkeln ! Komm das müssen wir sofort Johanna und Marek erzählen . Schnell !
Lukas : Hey ! Johanna , Marek ! Wir haben was gefunden !
Marek : Ja , was ? (sehr interessiert)
Koko : Eine zersplitterte TerrassentĂĽr ! Kommt kurz mit ! Ist nicht weit .
Lukas : Man sieht sie nicht richtig , man muss sich über die Hecke beugen damit man die Terrasse und den Garten vollständig sehen kann . Aber es ist , glaub ich , ziemlich klar dass sich die Einbrecher dort Zugang zum Haus verschafft haben . (beim rennen -> etwas außer Atem) Guckt , dort !
Marek : Sieht , so aus als ob ihr Recht hättet , die Scheibe ist nicht mehr zu gebrauchen . Ziemlich krass ... also wie wäre es jetzt wenn wir jetzt mal bei den Knolls klingeln und ein bisschen was fragen . Wie gesagt ich glaube auf keinen Fall dass wenn Sie da ist dass wir dann weg geschickt werden , aber ob sie uns nicht zu klein für die Antworten findet , weiß ich nicht . Gehen wir ? Ein Versuch ist es wert .
Koko : Ja , genau ! Los !
Marek : O.K. Aber macht euch auf was gefasst ! Ich klingle jetzt!
Stimme aus Sprechanlage : Ja ,hallo ?
Marek : Hallo , Frau Knoll ! Ich bin es Marek . Ich habe ein paar Freunde mit gebracht , können wir ...
Stimme aus Sprechanlage : MAREK ? Oh , das ist ja toolll , dass du mich mal wieder besuchen kommst ! Du hast Freunde mit gebraucht ? Was steht ihr noch da draußen rum ? Kommt rein ! Oh , ähm ich muss euch ja die Tür öffnen ... ich bin gleich da !
Johanna : Oh , die ist aber gut drauf (grinst)
Marek : Ich hab es euch gesagt ... ich hör Schritte , seit lieb Kinderchen ! (grinst ebenfalls und kichert leise)
Frau Knoll : Marek ! Ach und deine Freunde ! Ach schön ! Kommt rein ! Eure Schuhe könnt ihr dort abstellen und die Jacken ... ach so ihr hab gar keine an ! Kommt ich backe gerade Kuchen ! Ist bestimmt gleich fertig ! Esst ein Stück mit !
Marek : Danke schön Frau Knoll . Also das sind meine Freunde : Johanna , Konstanze und Lukas .
Koko : Hallo , Frau Knoll !
Lukas : Ja , hallo !
Johanna : Guten Tag !
Frau Knoll : Ja , dann kommt mal mit in die KĂĽche , Kinder ! Warum seit ihr ... Oh mein Gott der Kuchen brennt an !
Lukas : Ist die immer so schlimm ? Es wirk nicht so als ob das nur wegen des Einbruchs wäre ! (leise und leise kichernd)
Koko : Da hast du Recht ! Komm folgen wir ihr in die KĂĽche .
Johanna : Ist der Kuchen gerettet , Frau Knoll ?
Frau Knoll : Ja gerade so ! Wollt ihr ein StĂĽck ? Aber verbrennt euch nicht !
Lukas : Äh ja , warum nicht , riecht ... ganz gut ...
Marek : Ja ! Aber wir sind eigentlich wegen etwas anderem hier, Frau Knoll !
Frau Knoll : Ja , aber setzt euch doch erst mal !
Marek : Wir haben gehört bei ihnen wurde eingebrochen ?
Frau Knoll : Ja , ich kann es nicht fassen ! Warum wir ? Es ist schlimm ! Unglaublich viel Schmuck der , der Familie schon so lange Zeit gehört hat ! Und über viele Generationen weiter gegebene Münzen , die Videokamera , zwei Laptops und knapp 300 Euro die wir im Haus hatten ! Es ist so schlimm ! (sehr niedergeschlagen)
Lukas : Das tut uns Leid ! Das ist alles was gestohlen wurde ?
Frau Knoll : Ja , das ist alles ! Und viel zu viel !
Johanna : Wo waren sie und Mann den gestern Abend als eingebrochen wurde ? Oder haben sie vielleicht geschlafen ?
Frau Knoll : Nein , nein , wir waren in „der König der Löwen“.
Wir hatten Freikarten geschickt bekommen und es war so toll ! Wisst ihr ich liebe Musicals und Theater im Algemeinen !Und es war auch so schön und entspannend ! Aber später als wir dann nach Hause kamen ... alles verwüstet , durchgewühlt , ausgeräumt ! An dem Schmuck meiner Urgroßmutter hang ich so sehr ! Ich hoffe die Polizei schnappt die Einbrecher noch bevor sie die gesamte Beute verkaufen ! Für all die anderen armen Leute ist das auch so wichtig ! Der Polizist hat mir erzählt dass ...
Marek : Moment , Moment ! HeiĂźt das , dass es noch andere EinbrĂĽche in Hamburg gab ?
Frau Knoll : Ja , hatte ich das nicht erzählt ! Es gab noch ganz viele Einbrüche in Hamburg und naher Umgebung . Der Kommissar hat mir noch etliche andere Adressen aufgezählt , bei denen eingebrochen wurde , nur weil er mir zeigen wollte dass wir keine Einzelopfer waren ... Nur eine kurze Frage : Warum seit ihr eigentlich so interessiert ?
Lukas : Ach , wir wollen in der Schule eventuell ein Referat über Kriminalistik halten . Und als wir gehört haben dass bei ihnen eingebrochen wurde ...
Koko : Wir wollen es möglichst genau wissen um möglichst genaue Infos weiter zu geben deswegen . Es ist doch O.K. wenn wir einige ihrer Aussagen ,natürlich ohne Namen, unserer Klasse weiter erzählen , oder ?
Frau Knoll : Aber natĂĽrlich , Kinder ! Toll ,das ihr so fleiĂźig in der Schule mitarbeitet !
Johanna : Äh ... ja natürlich machen wir das ... (lacht ausweichend)
Marek :Also : Sie haben gesagt sie hätten die Eintrittskarten für König der Löwen „zugeschickt“ bekommen ?
Koko : Nicht das es uns etwas angehen wĂĽrde wenn es ein Geschenk oder so was war , aber sie haben diesen unpassenden Begriff verwendet ...
Frau Knoll : Ach das war nur ein Werbegeschenk des König der Löwentheaters . (Papier raschelt) Hier , in dem Umschlag waren die Eintrittskarten und sind ein paar Prospekte und das Programm des Theaters . Wisst ihr wir haben bei gar keinem Gewinnspiel mitgemacht oder so , aber wir haben trotzdem Freikarten bekommen , da habe ich mich total drüber gefreut !
Lukas :Ja , das ist natĂĽrlich super ! Aber darf ich den Umschlag und die Prospekte mal sehen ... ? Danke . Hm , die Karten mussten sie wahrscheinlich an der Kasse abgeben , oder ?
Frau Knoll : Ja , richtig aber ... ja genau das Papier das du gerade in der Hand hast ... Lukas , nicht ?
Lukas : Ja ich bin Lukas , hm ... hört mal zu Leute was hier steht : Liebe Familie Knoll . Sie haben das große Glück 2 Karten für die Abendvorstellungam 21 August , um 19 : 30 Uhr , auf den Sitzplätzen 54 und 55 im Block 3 von uns geschenkt zu bekommen ! Herzlichen Glückwunsch ! Zu den Sitzplatzkarten liegen noch einige Informationen im Umschlag bei ! Besuchen sie uns auch später noch einmal – ein Programmheft des Jahres finden sie ebenfalls im Umschlag . Das Team wünscht ihnen viel Spaß !
Marek : Brauchen sie den Brief noch ?
Frau Knoll : Nein ,äh , ich glaube nicht ... also ihr könnt ihn gerne mitnehmen ... wieso ?
Marek : Ach nicht so wichtig ...
Frau Knoll : Aha ...
Johanna : Also wir gehen dann auch jetzt . Aber eine Frage noch : Die Karten lagen lose im Umschlag ?
Frau Knoll : Ähm , ja schon ... ihr wollt aber viel wissen !(sie schöpft keinen Verdacht , sondern ist sehr froh darüber dass die Kinder sich für ihre guten Noten einsetzen )
Koko : Also , dann vielen Dank fĂĽr den leckeren Kuchen Frau Knoll ! Wir mĂĽssen jetzt gehen .
Frau Knoll : Gern geschehen ! Kommt bald mal wieder Kinder !
Johanna : Ja , vielleicht ... .

Opa Jost als Erzähler : Als die Alster – Detektive die Befragung beendet hatten , ergriffen sie schnellstmöglichst die Flucht . Als sie draußen auf den Fahrrädern saßen wurden schon die ersten Vermutungen angestellt ...

Marek : Glaubt ihr an das selbe wie ich ? Ich glaube nämlich nicht an Zufälle !
Lukas : Hä ? Also ich WEIß nur dass dieser „Kuchen“ denn sie uns da vor gesetzt hat total trocken und schlimm war !
Johanna : Das stimmt auch , allerdings meint Marek was anderes und ich übrigens auch ! Ist es echt nur Zufall das an genau dem Abend bei den Knolls eingebrochen wurde als sie ein Werbegeschenk vom König der Löwen Theater einlösen konnten ? Könnte es nicht sein das die Einbrecher das mitbekommen haben und dann genau am 21 August dort eingebrochen sind ?
Koko : Glaub ich nicht . Denn Frau Knoll hat uns doch erzählt das Herr Kommissar Bredeke gesagt hat , es hätte noch viele andere Einbrüchen in Hamburg gegeben . Die Täter haben es doch bestimmt nicht schaffen können immer mit zu bekommen wer wann Karten für König der Löwen hat ! Das wäre aufgefallen !
Marek : Hm ... hast wahrscheinlich Recht , aber irgendetwas an diesem Werbegeschenk fuchst mich ! Schaut doch mal : Das ist ein Umschlag mit Prospekten , einem Programmheft , 2 Karten die einfach so , ich meine damit nirgendwo eingestanzt , da drin liegen und diesem ausgedrucktem Zettel . Ist euch aufgefallen , das nirgendwo auf dem Umschlag und nirgendwo auf dem Ausdruck ein Logo oder etwas ähnliches drauf ist? Da ist auch kein Absender auf dem Umschlag und , hört genau zu , auf dem „sie-sind-der-glückliche-Gewinner-der-nie-bei-einem-Gewinnspiel-mitgemacht-hat-Zettel“ ist keine Unterschrift drauf !
Johanna : Ich weiß das es beide Prospekte die in dem Umschlag beigelegt waren auch in allen Touristeninformationszentren hier in Hamburg gibt ... Vielleicht hat Marek Recht und dieser Brief war gar nicht vom König der Löwen – Team sondern von den Einbrechern . Sie haben einfach ein paar Karten gekauft , sich Prospekte besorgt und an ihre Lieblingsopfer geschickt .
Koko : Möglich wäre das , klar und sie könnten für viele verschiedene Veranstaltungen Karten kaufen so das der Polizei nicht auffällt dass alle Opfer in z.B. einem bestimmten Theater waren als eingebrochen wurde . Andererseits , meint ihr wirklich das diese Einbrecher so kreativ waren ? Sich diese ganze Werbegeschichte ausdenken , die Prospekte besorgen , die Briefe zu schreiben und vor allem die Karten zu kaufen ? Das kostet doch sicher auch ´ne menge Geld , oder ?
Marek : Das mit dem Kartenkauf kann man checken ! Schaut mal , dort drüben ist ein Internetcafe , wir könnten kurz gucken ob die auch Karten im Netz verkaufen und wie viel die Karten für eine Abendvorstellung auf den Sitzplätzen 54 und 55 im Block 3 kosten . Gehen wir kurz rein ?
Koko : Warum nicht ? Wenn du meinst das , das was bringt ... Ich hab ein wenig Geld dabei , ich kann zahlen .
Lukas : O.K. Aber könnt ihr das machen ? Ich hab nämlich auch `ne gute Idee . Mein Onkel arbeitet nämlich im König der Löwen – Theater . Irgendetwas Büromäßiges , ich weiß nicht so genau , aber ich könnte ihn doch kurz anrufen und nachfragen ob er weiß ob in letzter Zeit Werbegeschenke in Hamburg von ihnen verschickt worden sind , oder ?
Johanna : Keine schlecht Idee , also warte hier wir sind gleich wieder da ... du hast ein Handy dabei ?
Lukas : Ja , muss nur kurz die Nummer suchen . Bis gleich !
(Johanna ,Koko ,Marek gehen ins Internetcafe)
Marek zu Verkäufer : Eine Viertelstunde bitte .
Verkäufer : Macht ein Euro , dort drüben ist noch genug Platz für euch 3 .
Koko : Danke schön !
Marek : Darf ich ? Ich glaub ich bin neulich schon an der Seite vorbei gesurft ...
Johanna : Ja , leg los !
Marek : Wartet das Teil muss sich erst hochfahren ... so also ... König der Löwen ... ah da kommt schon was ...
Johanna : Klick mal das da an ... offizielle Website .
Marek : Ja kommt , aha da sind wir schon . Hm interessant , da kann man Prospekte und Karten anfordern ... per Internet .
Koko : Geh mal da drauf , da sieht man dann einen Plan der Sitzplätze ...
Johanna : Oh , so gute Sicht hatten die Knolls bestimmt nicht ! Ziemlich in die Ecke gequetscht und weit hinten sind die Plätze 55 und 54 im Block 3 ... schau mal Marek , da ist ein Button mit „Preise“ drauf . Klick mal da !
Marek : Wo ? Ach so da ... ah fein säuberlich aufgelistet die Preise und eindeutig ... die Plätze der Knolls waren auf jeden Fall am billigsten ! Na dann haben unseren Teil der Aufgabe ja raus gefunden ! Gehen wir raus und gucken was Lukas macht ?
Koko : Ja , ich bin gespannt ob er was raus gefunden hat !
(Sie gehen aus dem Cafe heraus und hören Lukas Stimme)
Lukas : Bist du sicher ? .... Ach ... ähm nicht so wichtig , weißt du ...aber du weißt das ganz genau ? ... Na dann ! ... O.K. ! Danke ! Du hast mir echt geholfen ! Bis dann ! ... Ja mach ich ! Ciao !
Koko : Also wir waren erfolgreich ! Wie steht es mit dir ?
Lukas : Wer weiĂź ... (geheimnisvoll grinsend) Ihr als erstes !
Marek : O.K. Also wir wissen jetzt , dass die Sitzplatzkarten der Familie Knoll eindeutig die billigsten waren und auch Karten und Prospekte übers Internet bestellt werden können .
Lukas : Nicht schlecht ! Ich bin auch um einiges schlauer ! Mein Onkel hat mir klar gesagt – haltet euch fest - dass im König der Löwen Büro auf gar keinen Werbegeschenke verschickt worden sind ! Das ist doch was , oder ?
Marek : Echt ? Das ist nicht wahr ! Damit wären wir um ein großes Stück weiter !
Koko : Schon , aber was machen wir jetzt ? Wir brauchen mehr Infos um an die Täter ran zu kommen !
Lukas : Also , ich würde sagen wir warten mit dem weiter machen bis morgen . Ich muss nämlich jetzt langsam nach Hause zum Abendessen , obwohl ich bezweifle das ich bei dem „Kuchen“ in meinem Magen überhaupt die Möglichkeit habe die nächsten 24 Stunden etwas zu mir zu nehmen OHNE mich zu übergeben ... na ja mal sehen ...
Koko : (lacht) Du hast Recht ! Ich muss auch langsam nach Hause ... wir sehen uns morgen in der Schule ! Bis dann !
Marek : Ja ! TschĂĽss !
Johanna : Ich muss da lang ! Bis morgen !

Opa Jost als Erzähler : Die 4 fuhren mit den Fahrrädern nach Hause . Sie hatten eine Menge heraus gefunden doch Koko wusste jetzt nicht wie es weiter gehen sollte ! Sie wussten jetzt dass die Karten kein Werbegeschenk gewesen waren , sondern wahrscheinlich von den Einbrechern kamen . Aber wie sollten sie jetzt an die Einbrecher heran kommen ? Würden noch weitere Einbrüche in Hamburg verübt werden ? Und wie könnten sie dann heraus finden wo der nächste Einbruch kommen würde ? Sie hatte schon überlegt , ob sie zur Polizei gehen sollten und erzählen sollten was sie heraus gefunden hatten , doch wahrscheinlich würde man ihnen dann verbieten weiter an dem Fall zu arbeiten weil es ja bestimmt zu gefährlich für sie wäre ... Und die Polizei würde ihnen auch bestimmt keine anderen Infos geben ... Aber sie war sich ganz sicher dass irgendetwas kommen würde dass ihnen einen Hinweis gab , das musste einfach sein ! Doch den Tag darauf in der Schule hatte keiner der 4 eine Idee wie sie weiter machen sollten , also warteten sie ab . Nur Lukas fiel in der 5. Stunde ein das es ihnen sehr viel bringen würden wenn sie erfahren würden, wo die anderen Einbrüche verübt worden waren , denn dann könnten sie sehen ob die Einbrecher sich nach einem bestimmten Prinzip vorgearbeitet hätten . Doch sie wussten es ja nicht , also brachte ihnen diese Bemerkung nichts . Doch die 4 wollte sich trotzdem wieder mal bei mir in der Zentrale auf dem Hausboot treffen und sich beratschlagen ...

Koko : Hallo Marek ! Warum stehst du hier vorm Boot rum ? Ist Opa Jost nicht da ?
Marek : Hm , richtig . Auch er ist mal weg , aber du hast doch einen SchlĂĽssel , oder ?
Koko : Ja , gehen wir schon mal rein , die andern kommen sicher gleich .
Lukas : Hey Leute ! Ich bin schon da .
Marek : Ah , super !
Koko : Fehlt nur noch Johanna . Und natĂĽrlich Pfillippo . (lacht)
(Fahrradklingel klingelt)
Opa Jost : Und ich , habt ihr mich vergessen ? Moin alle zusammen !
Koko : Moin Opa ! NatĂĽrlich nicht ! Wo warst du ?
Opa Jost : In der BĂĽrgerschaft . Fast eine Stunde ist der Strom im gesamten Rathaus ausgefallen und sie konnten so schnell keinen Elektriker auftreiben , der jetzige Hausmeister war gerade heute krank . Da haben sie mich angerufen und ich war natĂĽrlich sofort zur Stelle . (lacht) War ein Klacks . Ach ja und ich habe Herrn Strasser wieder getroffen ! Ihr wisst doch , der Abgeordnete aus der BĂĽrgerschaft ...
Koko : Klar ! Wie geht’s ihm ?
Opa Jost : Gar nicht gut hat er gesagt ! Stellt euch vor ! Bei Herrn Strasser wurde auch eingebrochen !
Koko : Was ? Echt ? Das ist ja t... Äh , also , nein für ihn ist es natürlich überhaupt nicht toll , aber was meinst du Opa ? Können wir Strasser im Rathaus kurz abfangen und ihm ein paar Fragen zum Einbruch stellen ?
Opa Jost : Nur wenn er Zeit hat ! Er arbeitet dort .Aber ihr könnt ihn sicher kurz fragen , beieilt euch aber !
Marek : Machen wir ! Bis dann , Opa Jost ! Los Leute ! Auf die Fahrräder !
Koko : Ja , los !

Opa Jost als Erzähler : Die 4 fuhren in die Stadt hinein zum Rathhaus ...

Marek : So da wären wir mal wieder . Guten Tag , Rathaus ! Wie geht’s , was haben wir verpasst ?
Lukas : Ja , ja Marek ! Willst du mit rein kommen oder hier ein Kaffeeklatsch mit dem Rathaus halten ? Los komm !
Marek : Klar ich komm mit rein . Rathaus es ist doch O.K. wenn wir in dich rein gehen , oder ?
Johanna : Komm schon Marek !
Lukas : Koko ? Wie hast du eigentlich vor Strasser hier zu finden ? Das Haus ist riesig !
Koko : Ich weiĂź noch genau wo Strassers BĂĽro ist , kommt , dort entlang ! Und jetzt hier lang ...
Johanna : Nein schau mal ! Dort , das ist doch Strasser .
Marek : Ja , der ist anscheinend auch auf dem Weg zu seinem BĂĽro . (jetzt lauter) Herr Strasser ? (Herr Strasser bleibt stehen und schaut sich um)
Herr Strasser : Ach , hallo ! Die Alster – Detektive ! Das ihr mich mal wieder besucht ! Toll ! Kommt kurz mit in mein Büro , da können wir uns ungestört unter halten .
Koko : Danke , Herr Strasser !
Herr Strasser : So , da wären wir . was gibt es ? Arbeitet ihr an einem neuen Fall ? Sonst hätte ich einen für euch ...
Marek : Wir haben es schon von Herrn Jost gehört , auch bei ihnen wurde eingebrochen ?
Herr Strasser : Ja , ihr habt leider Recht ! AUCH bei uns wurde eingebrochen ! Ich habe von der Polizei erfahren das es anscheinend sehr viele EinbrĂĽche in Hamburg gab . Das ist wirklich schlimm , unser Tresor im Haus wurde geknackt und Unmengen von Geld entwendet ... (sehr niedergeschlagen)
Marek : Dürfen wir fragen wo sie an dem – ich nehme an , Abend - waren ?
Herr Strasser : Ich und meine Frau waren im Theater und meine beiden Kinder waren bei einer Kinderfrau untergebracht . Wir konnten sie nicht mit nehmen , da wir nur 2 Karten hatten , weil ... Ach , Entschuldigung ! Was rede ich da für einen Stuss . Warum erzähle ich euch diesen Quatsch ? Tut mir Leid , ich bin seit dem Einbruch etwas durch den Wind ! (seufzt)
Marek : Kann es sein ... dass die Karten ein Werbegeschenk waren ? (Koko knufft ihm in die Seite) Aua !
Koko : Hatten wir das nicht schon mal ? (flĂĽsternd)
Herr Strasser : Ja , wie kommt ihr den da drauf ? (total ĂĽberrascht)
Marek : Äh , äh ...
Herr Strasser : Ihr arbeitet an dem Fall , oder ? Was habt ihr schon raus gefunden ? (sichtlich interessiert)
Koko : Also ... wir ...
Lukas : Das können wir nicht sagen Herr Strasser ... (tut geheimnisvoll)
Herr Strasser : Aha , aha ... Aber lasst euch was sagen , Kinder ! Wenn es brenzlig wird - wendet euch an die Polizei ! Ja ?
Johanna : NatĂĽrlich , Herr Strasser ... Wenn es brenzlig wird ...
Herr Strasser : Es ist bei euch noch nicht so brenzlig ? (etwas belustigt aber auch erleichtert)
Marek : Nein , das kann man im Moment noch nicht so sagen ... wir haben nicht genug Informationen .
Herr Strasser : Ja also , da kann ich euch leider nicht weiter helfen . Wollt ihr sonst noch was von mir wissen ? Ich möchte euch ja gern helfen , aber ...
Koko : Also , nein . Ich glaube nicht ... äh doch ... bei ihnen wurde nur Geld gestohlen ?
Herr Strasser : Ja , allerdings sehr viel ... Es tut mir wirklich Leid Kinder ! Aber würde es euch was ausmachen jetzt zu gehen ? Ich muss zu einer Vollversammlung ! Mein Ausschuss stellt heute der Regierung Fragen . Ich habe vor ein paar Wochen schriftlich eine so genannte „Kleine Anfrage“ gestellt und jetzt müssen Vertreter der Regierung diese Frage beantworten . Ich darf da auf keinen Fall zu spät kommen ! Das wäre schlecht ...
Johanna : Ähm ... ja , Herr Strasser . Wir gehen dann .
Lukas : Und falls sie zufällig an Infos über die Einbrüche kommen ...
Herr Strasser : (seht auf , hält aber nach ein paar Schritten inne) Stop , wartet ! Das mir das nicht sofort eingefallen ist ! Habt ihr den Aufruf der Polizei in dem Hamburger Abendblatt gesehen ?
Koko : Also , ich nicht ! Ihr auch nicht , oder ?
Marek : Nö , was stand den da ?
Herr Strasser : Das hilft euch bestimmt weiter ! Da waren die StraĂźennamen ... (sucht in seiner Aktentasche und zieht schlieĂźlich Zeitung heraus) Im Regionsteil ... nur ein kleiner Aufruf ... hm ... ah ! Hier ist es ! Ich gebe euch die Seite mit ! So jetzt muss ich aber endlich gehen , ja ?! So TschĂĽss ... falls ihr noch Fragen habt ... ach ihr habt meine Karte schon , oder ?
Marek : Ja haben wir ! TschĂĽss Herr Strasser . Auf Wiedersehen !
Koko : Ja TschĂĽss !
Johanna : Bis bald !
Lukas : TschĂĽss !

Opa Jost als Erzähler : Herr Strasser winkt noch einmal und macht sich dann auf den Weg zum Klenarsaal . Sofort zieht Koko die Zeitungsseite aus der Hosentasche und fängt laut an zu lesen :

Koko : Einbrüche in Hamburg – die Polizei bittet um Mithilfe . Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung mehrer Einbrüche , wer hat etwas gesehen oder bemerkt ? Hier die Liste der Straßen bei denen eingebrochen wurde ...
Lukas : Echt ? Da steht genau in welchen Strassen eingebrochen wurden ? Das ist ja cool !
Koko : Nicht nur das ! Hier seht auch genau wann eingebrochen wurde ! Alle Daten ! Ich habe einen Vorschlag ! Wir fahren wieder zu Opa Jost aufs Hausboot und fragen ihm nach seinem Stadtplan . Wir stecken ihn mit Nadeln an den StraĂźen ab bei denen eingebrochen wurde und wann .
Marek : Ja , das wäre ne Idee ! Los , wir müssen uns beeilen ! ich muss in einer Stunde zu Hause sein ! Los geht’s !

Opa Jost als Erzähler : Nach ungefähr 20 Minuten waren die 4 wieder bei mir und erzählten mir was sie heraus gefunden hatten und ich gab ihnen einen Stadtplan von Hamburg und eine Dose voll Nadeln . Sie breiteten den Stadtplan auf den Planken aus und fingen an ihn mit zu bestecken .

Marek : Kann ich noch ne Nadel haben ?
Koko : Klar ! Hier , bitte . Aber das ist auch die Letzte , oder ? Ich glaub wir haben alle StraĂźen abgehackt .
Lukas : Ich denke schon ... Also , gucken wir uns das schöne Bild doch mal an ... davon könnte man doch sagen das es uns weiter bringt , oder ? (lacht überzeugt)
Johanna : Das könnte man so sagen , nicht ? Die Nadeln sind sehr gut über das ganze Teil verstreut !
Lukas : Nur in einer Ecke fehlt die Nadel und dort ist ... Blankenese ! Sieht so aus als hätten wir die bisher verschonte Ecke Hamburgs !
Koko : Wenn noch mal ein Einbruch kommt dann bestimmt dort ! Die Täter sind wahrscheinlich immer so eingebrochen das sie von einer in die andere Ecke der Stadt gewandert sind . Hm .. ja das sieht von den Daten auch so ziemlich so aus ! So hatten die Anwohner noch nichts von irgendwelchen Einbrüchen gehört und passten nicht scharf auf und die Polizei wusste nicht wo sie als nächstes zuschlagen würden . Passt alles zusammen !
Johanna : Und schaut euch mal die Daten an ! Die Einbrüche waren immer etwa eine Woche auseinender , nämlich entweder 7 oder 8 Tage . Das heißt für uns : Falls es einen nächsten Einbruch geben wird dann morgen oder übermorgen . Das würde jedenfalls zum Muster passen .
Lukas : Die Einbrecher haben die Polizei also ziemlich an der Nase herum gefĂĽhrt ! Ein ziemlich eindeutiges Muster ĂĽber den Stadtplan und die ganzen Wochen hinweg !
Koko : Jetzt ist nur die Frage was wir machen . Kennt sich jemand in Blankenese besonders gut aus ? Oder jedenfalls ein bisschen ? Ich war da nämlich noch nie ...
Lukas : Da hast du aber was verpasst ! Meine Großeltern wohnen in Blankenese ! Das ist noch so ein bisschen Dorf . Klein aber fein ! Sie wohnen direkt am Strand . Es gibt dort schon einige große , schöne Häuser . Aber von gut auskennen kann bei mir keine Rede sein ! Ich komme von der S – Bahn Stadion und zurück . Mehr nicht . Ihr wisst vielleicht , ein Teil von Blankenese besteht nur aus Treppen . Für mich jedenfalls . (lacht) Ich verirre mich öfter mal dort , aber der Strand und so ist voll cool ! Ich hätte einen Vorschlag ! Wir treffen uns morgen um ... also morgen ist Samstag ... um 1 Uhr bei Opa Jost . Und radeln dann von dort aus nach Blankenese . Wir gucken uns alles genau an und versuchen uns einen Überblick über das ganze zu machen ! Was würde sich lohnen auszurauben und was nicht ?
Johanna : Und sollen wir dann abends ein bisschen da rum schleichen ? Cool ! Das macht mal wieder Bock !
Koko : Die Einbrüche wurde immer zwischen 20 und 23 Uhr ausgeübt ! Dann so ein bisschen durch die Straßen schleichen und die Nachtwächter spielen ? Ich weiß nicht ob das so mein Ding ist , echt !
Marek : Ach , komm schon Koko ! Wir passen auf dich auf ! (lacht)
Koko : O.K. . Können wir den dann bei deinen Großeltern schlafen , Lukas ? Das wäre gut !
Lukas : Ich bin mir sicher , dass das klappt ! Wir können dann zu Hause einfach sagen das wir beidem jeweils anderen übernachten , das ist der alt bewehrte Trick . Geht am Besten ! Machen wir das ?
Johanna : Also , ich glaub auch dass , das am Besten geht .
Marek : Geht klar
Koko : O.K.
Marek : Gut also , ich muss dann schleunigst nach Hause ! Das Essen wartet ! TschĂĽss !
Johanna : Hm , wir sehen uns morgen um 1 ! Bis dann !
Koko : Ja , ich leih mir Opa Josts Stadtplan fĂĽr morgen aus ... (hebt die Stimme) ist doch O.K. Opa Jost , oder ? Klar Kinder ! Aber passt auf morgen Abend ! O.K. ? Versprecht mir das ! Und nehmt euer Handy mit wenn ihr Schreife laufen , geht ! O.K. ?
Lukas : Aber klar , Opa Jost ! Bis dann !
Koko : Ja , TschĂĽss Opa ! Wir halten dich auf dem Laufendem !

Opa Jost als Erzähler : Sie fuhren mit ihren Fahrrädern in der Dämmerung nach Hause . Ich hatte schon ein bisschen Angst um die 4 und hoffte , dass sie sich das mit der Nachtwanderung doch noch mal überlegten . Aber sie würden es ja bestimmt nicht schaffen können in ganz Blankenese gleich zeitig zu sein . Eigentlich brauchte ich mir keine Sorgen zu machen , dass die Kinder den Einbrechern in die Quere kommen könnten . Das war höchst unwahrscheinlich ... Trotzdem , ich war schwer gespannt was am Ende dabei raus kommen würde ...

Lukas : Hey Marek ! Hier bin ich !
Marek : Ach hallo Lukas! Warum gehst du nicht rein ins „Haus“?
Lukas : Ich will Opa Jost nicht noch weiter auf die Nase rĂĽcken dass wir heute nacht in Blankenese durch die StraĂźen schleichen werden !
Marek : Wieso ? Er weiĂź es doch schon !
Lukas : Klar ! Aber nicht das er uns noch verbietet das durchzuziehen ! Ich will es nicht drauf ankommen lassen ...
Marek : Ich glaub nicht das Opa Jost das machen wĂĽrde , aber du hast vielleicht Recht ... Es lieber nicht drauf ankommen lassen ... Schau mal ! da hinten kommen Johanna und Koko !
Koko : Hallo alle zusammen ! Super ! Können wir schon los ?
Lukas : Ich denke schon ! Wollen wir los ? Koko ? Du hast dir den Stadtplan von Opa Jost schon gestern mitgenommen , oder ?
Koko : Ja hab ich . Brauchst du ihn ?
Lukas : Ne , aber später ja vielleicht .Also . Kann es los gehen ?
Johanna : Jep , los geht’s !

Opa Jost als Erzähler : Die fuhren durch die Stadt . Lukas kannte den Weg gut . Es dauerte nicht allzu lange bis sie sich beim Blankenesser Bahnhof wieder fanden .

Lukas : So , ich denke da wären wir . Schließen wir die Fahrräder da an der Säule fest ?
Marek : Ja , ist gut .
Koko : Da hinten ist ein kleiner Markt und da ist die Kirche , nicht ? Das hier ist wahrscheinlich so ne Art HauptstraĂźe ... ?
Lukas : Ja und ich denke wir gehen auch erst mal hier lang . Hier ist die größte Straße , wie du gesagt hast Koko . Da ist ein Bäcker und ein kleines Cafe . Ja und hier die ganzen anderen Läden : Noch ein paar Konditoreien , Schreibwarenläden , einen Lotto ... so das übliche eben . Apotheken gibt’s hier massenweise . So und wenn wir jetzt hier um die Ecke biegen ... genau da fangen die Treppenstufen runter zum Strand an . Dort sind die meisten Wohnhäuser . Los gehen wir und merkt euch bitte den Weg , ja ? Ich würde Vorschlagen , das wir jetzt kurz zu meiner Oma und zu meinem Opa gehen und unsere Schlafsäcke dort abladen und dann ein bisschen rum gucken ...
Johanna : Hm , gute Idee . Hat deine Oma zufällig Straßenkreide im Haus ? Wir könnten uns für heute Abend Pfeile auf den Boden malen die in Richtung Haus deiner Oma führen . So können wir uns merken wo’s lang geht , falls es wirklich so schwer ist sich die Wege hier zu merken . Na ja , wir werden sehen ... (lacht)
Lukas : Jetzt hier nach links . Hier wohnen die Beiden .
Koko : Ein schönes Haus ! Ist da die Klingel ?
Marek : Ja , ich mach schon .
Frau Berger : (Schritte von innen ,Tür öffnet sich) Hallo ? Ah , hallo Lukas ! Und deine Freunde ! Kommt rein ! Ich bin Frau Berger , Lukas Oma . Helmut ! Lukas und seine Freunde sind da ! Komm doch kurz her und begrüß sie !
Herr Berger : (Schritte , ätzen und stöhnen)Ich komm ja schon , ich komm ja schon ! Ein alter Mann ist doch kein D – Zug ...
Lukas : Hallo Oma , hallo Opa ! Danke , das wir heute nacht hier schlafen dürfen . Eine Freundin hier in der Nähe feiert eine große Geburtstagsfeier die wahrscheinlich ein bisschen länger dauern wird . Also wunder dich nicht , O.K. ? Können wir den Schlüssel ausleihen ? Nur für heute Abend ?
Frau Berger : Aber klar doch ! Ihr könnt oben im Zimmer mit dem Fernseher schlafen . Da ist genug Platz und dann braucht nur einer auf dem Boden zu schlafen . Einer kann auf dem Sofa , einer auf dem Bett im Nebenraum (ihr könnt die Tür ja offen lassen) einer auf dem Klappbett und eben einer auf dem Boden schlafen . Ist doch gut , oder ?
Koko : Super ! Ăśbrigens Vielen Dank , dass wir heute hier schlafen dĂĽrfen !
Herr Berger : Natürlich dürft ihr das ! Also Kin’ers ! Nach da oben müsst ihr . Meine Frau führt euch hin ! Ich bin dann draußen im Garten und decke den Tisch . Bis später !
Frau Berger : Genau ! Dort lang . Das Zimmer ist unterm Dach . Hm , wartet . Genau hier . So , ihr macht dann mal eure Betten , ja ? In einer Viertelstunde gibt’s Essen . Bis gleich !
Marek : O.K. . Soll ich auf dem Boden schlafen ?
Lukas : Nein , nein . Ich mach schon . Hier Koko . Das ist dein Schlafsack und das deiner Johanna . Marek fang !
Johanna : Also beeilen wir ... oh Pfillippo ! Warum bist du hier ? Er muss in meinen Rucksack geschlĂĽpft sein bevor ich in zu Hause zu gemacht hab ! Mag deine Oma Ratten , Lukas ?
Lukas : Nein sie hat eine Allergie gegen Tierhaare .(lacht) Steck sie lieber zurĂĽck in den Rucksack ... und mach in zu ! Also was wolltest du sagen ?
Johanna : Ich wĂĽrde vorschlagen dass wir wenn wir unten gegessen haben uns sofort auf den Weg machen . Ein bisschen die Gegend erkunden ...
Koko : Ja , wir sollten uns beeilen ! Wir sollten genau gucken wo es sich lohnen würde einzubrechen und wo nicht ! Danach können wir auch nach Verstecken suchen die wir im Notfall benutzen können am Strand , oder so .
Lukas : Ist keine schlechte Idee ! Aber Leute ! Mir ist gerade ein Gedanke gekommen !
Marek : WĂĽrdest du uns daran Teil haben lassen ?
Lukas : Aber natürlich ! (grinsend/lachend) Mir ist gerade eingefallen ! Wenn heute nacht wirklich Einbrecher kommen dann – jedenfalls in diesen Teil der Stadt , dann können sie keinen wirklich große Ladungen abtransportieren !
Johanna : Bitte was ? Warum ?
Lukas : Ganz einfach : Wenn man hier nach Blankenese ohne öffentliche Verkehrsmittel anreisen will braucht einen Schlüssel für die Schranke die unten am Strand steht . Sonst kommt man mit einem Auto hier nicht rein außer man fährt einen Mini / Smart oder ...
Marek : einen Bollerwagen ...(alle lachen)
Lukas : an der LĂĽcke neben der Schranke vorbei .
Koko : Wir gucken uns die Schranke später mal an . Wann bekommt man den so einen Schlüssel , Lukas ?
Lukas : Nur wenn man unten in dem Segelclub ist , glaub ich . Jedenfalls nur die , die hier in dem Viertel wohnen . Das heiĂźt schon mal was .
Marek : Ja , das die Einbrechen entweder mit Bollerwagen , Smart oder Schiff anreisen ! Oder deine Oma nette Nachbar hat hier ! Die ein bisschen dazu verdienen wollen ... (leicht lachend)
Johanna : Könnte man glaub ich so sagen , nicht ? (lacht ebenfalls) Also , ich halte es für am wahrscheinlichsten das die Einbrecher ihre Reihe jetzt beendet haben – ich meine auch sie müssten bemerkt haben das es jetzt am wahrscheinlichsten ist (auch für die Polizei) das sie in Blankenese einbrechen werden oder sie fahren wirklich mit einem kleinem Auto an der Schranke vorbei . Meinst du echt , dass das geht Lukas ?
Lukas : Ich hab’s schon mal gesehen , wie ein dreister Smartfahrer das vor Jahren gemacht hat !
Koko : O.K. Leute also ich bin jetzt fertig mit meinem Schlafsack . Wie ich sehe ihr auch . Am Besten gehen wir jetzt runter zum Essen und danach machen wir und auf den Weg ! Wir lange dauern bis wir ein mal ganz durch das Viertel gestapft sind ! Gehen wir nach unten !

Opa Jost als Erzähler : Das machten die 4 dann auch . Nach einem köstlichen Mittagessen von Frau Berger (Salzkartoffeln mit Gemüse, Fleisch und Soße , sehr lecker so fanden die Alster – Detektive) machten sie sich auf den Weg durch die Straßen . Über all hinterließen sie kleine Pfeile , die in die Richtung des Hauses der Bergers zeigten . Sie zogen von einem zum anderen Haus . Bei einigen waren sie sich einig das man es bestimmt nicht ausrauben würde , bei anderen war das Gegenteil der Fall . Sie fragten sich ob es etwas bringen würde heute nacht alleine hier durch die Straßen zu streunen und ob sie überhaupt mitkriegen würden wenn 2 Gänge weiter etwas ungewöhnliches vor sich ginge . Nach einigen Stunden hatten sie so schien es jeden Teil Blankeneses durchkämmt und genehmigten sich jetzt endlich aufzuhören und noch ein bisschen am Strand nach Verstecken zu suchen die sie für alle Fälle benutzen konnten . (Koko hoffte jedoch fest , dass das nicht der Fäll sein würde !) Sie schauten sich noch den Segelclub an und kauften sich dort ein Eis . Eigentlich war der nachmittig ja doch ganz gut gewesen . Es rücke auf die 7 Uhr zu und die Kinder beschlossen (weil sie Frau Berger erzählt hatten das der Geburtstag um 20 Uhr beginnen würde) , zurück zum Haus zu gehen und sich dort noch ein bisschen auszuruhen . Sie durften den Fernseher benutzen und ließen es sich gut gehen ! Frau Berger hatte ihnen Kekse gebracht und diese verzehrten sie gerade genüsslich (lacht)
Marek : Gibst du mir noch mal kurz einen Keks ?
Johanna : Hm ... klar doch ! Hier ! Sind total lecker , oder ?
Koko : Absolut ! Deine Oma kann backen und kochen , Lukas ! Echt !
Lukas : Sehe ich auch so ! Aber Leute unsere „Geburtstagsfeier fangt bald an ! (lacht)Wir sollten uns beeilen ! Sonst kommen wir noch zu spät ! Und das wäre ja nicht gut ! (lacht)
Koko : Du hast Recht ! Also . Johanna du nimmst deinen Rucksack mit ! Da tun wir ... (ächtz) ... diese ganzen Taschenlampen rein . Und jeder bekommt jetzt schon mal eine .
Marek : Oh , du hast vorgesorgt ! Hast wohl gedacht wir könnten zwischendurch mal was Licht gebrauchen , was ? Diese Taschenlampen würden für einHUNDERT Nachtwanderungen und nicht für nur für EINE !
Koko : Ja , ja schon klar , Marek . Also , beeilen wir uns aus dem Haus zu kommen , ja ? Nicht das wir noch was verpassen ! Lo-os ! Kommt !

Opa Jost als Erzähler : Die 4 versicherten Frau Berger noch einmal das sie auf dem Weg zu der angeblichen „Party“ auf sich aufpassen würden und gingen aus dem Haus . Sie knipsten die Taschenlampen an und gingen auf die Suche . 20 Minuten , eine halbe Stunde , eine Dreiviertelstunde streiften sie durch die Straßen und Gänge . Nach noch einer Weile kamen sie nach Umwegen unten am Strand an .

Koko : Ist echt kalt , oder ? Und still nicht ? Irgendwie ist mit komisch zu Mute !
Marek : Ach Koko ! Warum komisch ? Alles ist gut ! Komm ! Gehen wir kurz da rĂĽber und verstecken uns hinter dem Bo...
(Geräusch eines schnell näherkommendes Autos)
Lukas : Hier hinter , los Koko !!! (etwas panisch)
Marek : Können das die Einbrecher sein ? Hey , schau mal ! Ich glaub es nicht ! Ein Smart kommt da angefahren ! Köpfe einziehen !
(Auto fährt langsamer an ihnen vorbei und hält dann möglichst leise ,man hört Stimmen ,Schritte eine zufallende Autotür)
1 Einbrecher / Horst : So machen wir schnell ! Mann , mach das Radio aus Bernd . Wir wissen jetzt das die Polizei ist weit genug entfernt ist ! Ich will nicht das uns jemand hört !
2 Einbrecher /Bernd : Sei nicht so ein Angsthase , Horst ! Aber wir müssen uns beeilen die Streife fährt wahrscheinlich in etwa einen halben Stunde hier vorbei , wenn es so läuft wie immer . Also an welche Adresse hast du die Karten geschickt ?
Horst : Das Haus dort ! Nummer 27 . Ein älteres Ehepaar , haben keine Kinder . Und sie sitzen jetzt alleine im Theater ! Ist doch toll , oder ? (lacht gackernd)
Bernd : Ja , find ich auch ! Los beeilen wir uns !
Horst : Und was ist mit dem Wagen ? Einfach so hier stehen lassen ? Das haben sonst nicht so gemacht ... Und das es ein Mietwagen ist , ist ja auch nicht so super ! Wenn die Bullen das raus finden sind wir dran ...
Bernd : Bitte sag mir einen besseren Vorschlag ! Hätte ich noch einen klauen sollen ? Das wäre aufgefallen ! Und so ist es immerhin besser als in mitten auf den Rasen dort hin zu stellen wo ihn jede sofort sehen kann ! Beeilen wir uns jetzt ! Komm schon ! Ich will keine Zeit vergeuden !
(Schritte denn die Einbrecher verschwinden in Richtung Haus ,Glasscheiben klirren)
Koko : Oh , Mann ! Das waren echt die Einbrecher ! Ich hab Fotos mit meinem Handy gemacht ! Wir haben die Beweise ! Sollen wir verschwinden ?
Marek : Ja , sofort ! Haut ihr schon mal ab schnell ! Ich will nur kurz noch mal was gucken !
Johanna : Marek ! Was hast du vor ?
Marek : Später ! Beeilt euch verdammt noch mal ! Ich komm gleich nach ! Los , Bernd und Horst können jeden Augenblick zurück kommen !

Opa Jost als Erzähler : Das ließen sich die 3 nicht 2 mal sagen ! Sie rannten los . Achteten zwar nicht auf die Pfeile doch fanden den Weg ohne Probleme . Kurz vor der Haustür hörten sie Schritte hinter sich und zum Glück war es der schnaufende Marek ! Sie schlossen die Haustür auf . Frau und Herr Berger waren noch wach – und ziemlich verdutz als sie zur Tür herein gestürzt kamen. Frau Berger fragte wie die Party so gewesen sei . Toll ! Antworteten die Alster-Detektive und verschwanden in ihrem Zimmer . Sofort bestürmten sie Marek mit Fragen :

Johanna : Was hast du gemacht ?
Koko : Sind die Einbrecher gekommen ?
Lukas : Erzähl schon verdammt noch mal !
Marek : Ganz ruhig ! (lächelt/kichert schwach) Ich bin um den Wagen herum gegangen . Erinnert ihr euch ? Horst hat gesagt , es wäre ein Mietwagen . Und ich hab nach einem Namen einer Firma oder etwas ähnlichem gesucht und ...
Lukas : Hast du was gefunden ? Sag schon !
Marek : Und ich habe was gefunden ! (leicht verärgert) Auf einem der Fenster war etwas aufgedruckt ! Und da stand wirklich : Autovermietung Germsch & Co . Außerdem eine Adresse und eine Telefonnummer ! Hab ich mir aufgeschrieben . Hier !
Lukas : Marek ! Du bist genial ! Die Einbrecher haben wahrscheinlich genau dort unter falschen Namen den Smart gemietet und damit den Einbruch begangen !
Koko : Ich glaube nicht das sie das Auto behalten , dann würden sie noch mehr Ärger bekommen ! Sie werden es dann abgeben wenn es sein soll und sich dann über alle Berge machen ! Wir gehen morgen als erstes zu der Polizei und dann mit ihnen sofort zu diesem Autovermietung . Es gibt bestimmt einen Termin wann Horst und Bernd das Teil wieder abgeben müssen ! Dann kann die Polizei sie auf frischer Tat ertappen ! Das ist doch super !
Marek : Ja , Koko ! Stimmt ja alles aber ...
Koko : Was aber ?
Marek : Aber ich würde jetzt gern ins Bett gehen Koko ! Wäre das O.K. ?
Koko : Äh ... sorry ! Klar ... (gähn) Ich bin ehrlich gesagt auch echt müde ! Gute Nacht alle zusammen !
Lukas & Johanna : Gute Nacht !

Opa Jost als Erzähler : Koko war die letzte die einschlief nämlich erst nach 30 Sekunden . Sie waren alle unglaublich geschafft und konnten es nicht fassen das sie wirklich die Einbrecher gesehen und gehört hatten die gerade sämtliche Polizisten der Stadt suchten ! Sie hatten es geschafft ! Sie würden der Polizei morgen die beweise übergeben ! Die Fotos von Kokos Handy waren nämlich sehr gut gelungen ! Das würde bestimmt spannend werden ! Und das wurde es auch ... !

Frau Knoll : Wollt ihr noch was zu essen mitnehmen ? Für die Fahrt ? Oder später ?
Lukas : Danke Oma ! Ich glaub nicht ! Du wir mĂĽssen jetzt echt los !
Koko : Danke noch mal ! Das wir hier schlafen durften war wirklich nett von ihnen !
Frau Berger : Aber natürlich durftet ihr das ! Wenn ihr wollt : Ihr könnt gerne jederzeit wieder kommen ! Tschüss !
Herr Berger : Tschüss Kin’ers ! Wir sehn’ uns !
Johanna : Ja TschĂĽss Herr Berger ! Frau Berger !
Marek : Es war echt nett von deinen GroĂźeltern das wir hier schlafen durften !
Lukas : Ja , war’s aber wir müssen uns jetzt beeilen . Und schnellstmöglichst bei der Polizei landen !

Opa Jost als Erzähler : Nach einer knappen halben Stunde auf dem Fahrrad standen die Alster-Detektive in der Polizeiwache !

Marek : Wir wollen Kommissar Bredeke sprechen !
Beamter : Moment , Moment , das geht nicht so einfach . Er ...
Kommissar Bredeke : Lassen sie gut sein Dean , aber Danke ! Hallo ihr 4 ! Euch kenn ich doch ! Wie nennt ihr euch noch mal ? Die Elbe Detektive ? Oder so was ?
Koko : Wir sind die Alster – Detektive ! Und wir haben ihnen was zu erzählen . Hören sie : ...

Opa Jost als Erzähler : Es dauerte relativ lange bis die 4 die ganze Geschichte erzählt hatten . Und Kommissar Bredeke war wirklich beeindruckt und überrascht , doch von der Idee dass die Alster – Detektive jetzt mit zu der Autovermietung Germsch & Co kommen wollten , hielt er am Anfang nicht besonders viel , doch die Koko überredete ihn . Sie fuhren mit 3 anderen Kollegen Kommissar Bredekes in einem Streifenwagen durch die Stadt . nach kurzer Zeit waren sie bei der Autovermietung Germsch & Co ...

Kommissar Bredeke : So , ich denke hier sind wir richtig ! Park den Wagen bitte dort hinten Arnold , damit man uns nicht sieht .
Arnold : Sie meinen dort bei den BĂĽschen hinter den Zweigen ? O.K. !
Kommissar Bredeke : Hier lang ihr 4 ! Karl ! Kommen sie auch ?
Karl : NatĂĽrlich ! Entschuldigung !
Kommissar Bredeke : Schon gut ! Los gehen wir !
(Klingel klingelt)
Herr Germsch : Wir haben noch geschlossen ... oh Polizei ? Was ist den los ?
Kommissar Bredeke : Entschuldigen sie die Störung . Ich bin Kommissar Bredeke , Kriminalpolizei . Wir haben ein paar Fragen an sie .
Herr Germsch : Aber natĂĽrlich , treten sie ein !
Kommissar Bredeke , Koko , Lukas, Johanna , Marek , Karl & Arnold : Guten Tag ! / Danke / Danke schön ! / Hallo !
Herr Germsch : Kommen sie mit in mein BĂĽro ! Hier entlang ! Hier . Setzen sie sich ! Um was geht es den ?
Kommissar Bredeke : Wir denken das bei ihnen vor kurzem ein Smart mit dem Kennzeichen HHJR678 – richtig Marek ? O.K.-vermietet worden ist , ist das richtig ?
Herr Germsch : Ja , ich denke das ist richtig . Ja hier steht es schwarz auf weiĂź !
Kommissar Bredeke : Sehr gut ! Bis wann ist der Wagen gemietet ?
Herr Germsch : Bis heute um 11 : 30 Uhr . Also die Mieter werden den Wagen in einer Viertelstunde hier abliefern mĂĽssen.
Herr Bredeke : Das ist gut ! Muss man bei ihnen einen Personalausweis vorzeigen oder da lassen wenn man ein Auto mieten will .
Herr Germsch : Nein ! Das mögen viele Kunden nicht , deswegen ...
Kommissar Bredeke : Vielen Dank Herr Germsch . Die beiden Männer die das Auto abgeholt haben – haben sie doch oder ?-
Herr Germsch : Ja , 2 Männer haben das Auto abgeholt .
Kommissar Bredeke : Die Sache ist nämlich die , diese beiden Männer sind wahrscheinlich gerade die meist gesuchtesten Einbrecher Hamburgs . Diese 4 Kinder haben Beweisfotos und sind Zeugen von einer ihrer Einbrüche geworden .
Herr Germsch : Was ? Ist das war ? Oh , ich werde natürlich versuchen ihnen behilflich zu sein , was kann ich tun ? Kommissar Bredeke : Möglichst ruhig hier drin sitzen und ... SCHSCH ! Ich höre etwas !
Marek : Das sind sie sicherlich Kommissar !
Kommissar Bredeke : Karl , Arnold ! Gehen sie bitte neben der TĂĽr in Position ! Leise jetzt ! Gehen sie bitte zur TĂĽr wenn es klingelt Herr Ger...
(Klingel klingelt, Herr Germsch geht zur Tür, Tür öffnet sich)
Horst : Hallo , Herr Germsch ! Ich und mein Kollege haben nicht viel Zeit ! Hier haben sie ihr Geld und den AutoschlĂĽssel und dort hinten steht unversehrt der Smart . Ich werde dann ...
Kommissar Bredeke : Sie werden gar nichts ! Kommissar Bredeke Kriminalpolizei ! Arnold legen sie den beiden Handschellen um ! Sie sind beide vorläufig wegen Diebstahls fest genommen . Diese Kinder haben Beweise gegen sie gesammelt . Arnold, Karl ? Abführen !
Arnold & Karl : Geht klar !
Bernd : Ich ...nein ... sie können nicht ... wir haben nicht
Kommissar Bredeke : Doch ich kann ! Karl , los !
Koko : Wir haben es geschafft ! Wir haben es echt geschafft !
Marek : Das kann man wohl sagen !
Kommissar Bredeke : Und ob ihr 4 Alster - Detektive !
Pfillippo : (Ratten quicken)
Kommissar Bredeke : Was ... ?
Johanna : Pfillippo ! Also wirklich ! Entschuldigung ! Das ist meine Ratte , Herr Kommissar !
Kommissar Bredeke : Aha , aha . Also 4 Alster- Detektive und eine Geheimwaffe ?
Lukas : So könnte man es glaub ich sagen ! (alle lachen)
Kommissar Bredeke : Also , ihr 4 ! Ich muss dann wieder los ! Unsere beiden Einbrecher verhören . (lacht/grinst)Feiert noch schön ! Bis bald !
Marek : Ich wĂĽrde sagen , das war ein voller Erfolg !
Johanna : Fahren wir zu Opa Jost ? Und feiern die Aufklärung unseres 2ten Falls ?
Lukas : Es gibt keinen bessern Platz dafĂĽr !
Koko : Und wir müssen bald noch mal ins Rathaus zu Herrn Strasser und ihm alles erzählen ! Oder ?
Lukas : Bin ich auch fĂĽr ! Er wird sich sicher freuen !
Pfillippo : (Ratten quicken)
Koko : Er sieht das anscheinend auch so ! (alle lachen )

Hamburgische BĂĽrgerschaft